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In modernen Hollywood-Blockbustern und traditionellen Märchen sind sie meist Sinnbild des Schreckens und Ekels. Sie werden als Plagegeister dargestellt, die versuchen Krankheit und Leid über die Menschen zu bringen. Die Rede ist von "Ratten", die auch abseits vom Hollywood-Prunk - in der Realität - überwiegend als Schädlinge und Bakterienwirte gemieden werden. Zwar gibt es heutzutage immer mehr Leute, die die positiven Seiten der kleinen Tierchen erkannt haben und sie sich in Käfigen als Haustiere halten, dem Großteil der Menschen sind sie jedoch immer noch ein Dorn im Auge. Aber welche Möglichkeiten einer adäquaten Ratten-Bekämpfung gibt es eigentlich? Und worauf muss man dabei achten?

Vorbeugende Maßnahmen
Wenn die Rattenplage erst einmal Einzug in den eigenen Haushalt erhalten hat, kommt man an den bewährten Maßnahmen zur Ratten-Bekämpfung sicherlich nicht mehr vorbei. Einfacher ist es jedoch, dem Schädling gar kein Nährboden für eine Vermehrung zu bieten und auf diese Weise einer Rattenplage vorzubeugen. Folgende Maßnahmen sind für diesen Zweck besonders geeignet:

1. Essensrest stets zeitnahe in der Biotonne oder auf dem Komposthaufen entsorgen.
2. Alle Toilettenabflüsse sollten von einem Fachmann auf Rattensicherheit geprüft werden.
3. Zugänge in die Kloake oder Kanalisation sollten mit einem Gullydeckel sicher verschlossen werden.
4. Die Kellerräume, Schuppen und Scheunen sollten regelmäßig aufgeräumt und der Unrat beseitigt
werden.

Direkte Maßnahmen
Ist es bereits zu spät und im eigenen Haushalt wimmelt es von Ratten, dann sind direkte Maßnahmen der Ratten-Bekämpfung nötig. Diesbezüglich stellt sich als erstes die Frage: Benötige ich professionelle Hilfe oder kann ich in Eigenregie die Ratten-Bekämpfung vornehmen? Die Antwort lautet ganz klar: Wenn man weiß wie, ist ein Kammerjäger oder ein anderweitiger Ratten-Bekämpfungs-Experte nicht notwendig. Man kann die Ratten-Bekämpfung nämlich problemlos auch persönlich durchführen. Die Maßnahmen beruhen dabei auf folgenden Objekten und Schädlingsbekämpfungsmitteln:

1. Schlagfallen: Hierbei handelt es sich um den Klassiker zur Ratten-Bekämpfung. An einem rechteckigen Stück Holz befindet sich ein, unter Spannung gesetzter, Metallbügel. Zwischen dem Metallbügel klemmt man einen Köder, der eine Ratte anlocken soll. Sobald die Ratte, von dem Duft des Köders angelockt, die Falle betritt, schnappt der Metallbügel zu und bricht der Ratte umgehend das Genick.
2. Gift: Auch mittels einer giftigen Substanz kann man sich der Rattenplage entledigen. Man sollte lediglich darauf achtgegeben, nur spätwirkendes Gift zu verwenden. An schnellwirkende Gifte gewöhnen sich die Ratten nämlich sehr schnell, weshalb sie die Fraßköder, in denen sich dieses befindet, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit meiden würden.

Ansonsten kann man noch Lebendfallen und Gase zur Ratten-Bekämpfung verwenden. Allerdings haben beide Methoden erhebliche Nachteile. So stellt sich bei Lebendfallen irgendwann die Frage, was man mit den ganzen Tieren tun soll. Gase sollte man wiederum nur unter professioneller Anleitung nutzen, da man anderenfalls auch der eigenen Gesundheit einen erheblichen Schaden zufügen würde.